Blatt

Marb. Dep. 254,25

Kassel, Staatliche Museen, Graphische Sammlung - Zope-Id: 13642

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Vorschaubild
Originalscan
Ort Kassel
Institution Graphische Sammlung
Teilbestand
Signaturen Marb. Dep. 254,25
Gegenstand Bestandsaufnahme der Allee durch den "Belcher Forst"
Künstler Leopold, Johann Nikolaus (Ingenieur)
recto recto Zeichnung Zeichnung
Beschriftung Beschriftung  /  Beschriftung  /  Beschriftung
Skala Maßstab
verso verso
Stempel
Wasserzeichen Lilienwappen mit Krone, darunter "WR" in Ligatur
Papierqualitaet Papier
Papierfarbe
Größe 333 x 975 mm
Zustand
Montierung
Datierung 1723
Bauwerk
Bauwerk-Links
Schriftquellen
Zeichnungen
Stiche
Fotos
CAD
Literatur
Kommentar Dieser Plan, Blatt 15 des ehemaligen Klebebandes "Plans von Fürstlichen Gärten in Hessen" ist betitelt "ABRISS / VON DER VON IHRO HOCHFÜRSTL. DURCHL. AUF / DEM BELCHER FORST IN LINEA RECTA VOM HOCHFÜRSTL. SCHLOSS / Cassel bis auf die Herbst Lust neu angelegten Allee welche auf Ihro Hoch- / fürstl. Durchl. Gndgsten befehl tressiret und von 30 zu 30 ruthen pilotiret / Anno 1723 Monats Martj durch= / J:N: Leopold. / Ingenieur-Capitain.". Der große Plan des Gebiets im Kaufunger Wald zeigt im Zentrum eine durchgehende Allee auf der "Mittel Linie welche auf den Schloss gehet", ausgehend vom "Heckenwinkel" unten. Sie wird gekreuzt vom "breiten weg gehet nach Quentel". Im Waldgebiet sind oben links der "Große Belcher Kopf" (heute Belger Kopf) und der "kleine Belcher Kopf", sowie rechts der Rodenberg (heute Rotenberg) eingezeichnet. Die auf der linken Seite des Plans eingezeichneten Gebäude der "Herbstlust" und einer "Wildscheuer" dienten als Aufenthaltsort für die fürstliche Jagdgesellschaft. \nÄhnlich ist die im Februar 1723 im Auftrag Landgraf Karls entstandene Karte der "Allee von Holzhausen bis zum Schloß Sababurg" desselben Zeichners (StAM P II 9179/1; Glaßl 1989, Abb. 3), mit einer Wegführung, die allerdings nicht verwirklicht wurde. Im Gegensatz dazu wurde die Allee durch den Belcher Forst tatsächlich angelegt, wie der im Klebeband darauffolgende Plan (Marb. Dep. 254, 25) von 1789 belegt, der auch erläutert, daß Landgraf Karl mit dieser Allee eine direkte Verbindung zum Schloß Reichenbach herstellen wollte.
Autor UH