Blatt

Marb. Dep. 254,15

Kassel, Staatliche Museen, Graphische Sammlung - Zope-Id: 13659

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Vorschaubild
Originalscan
Ort Kassel
Institution Graphische Sammlung
Teilbestand
Signaturen Marb. Dep. 254,15
Gegenstand Hanau, Entwurf für das Boskett beim Schloß, Lageplan
Künstler unbekannt, ()
recto recto Zeichnung Zeichnung
Beschriftung Beschriftung  /  Beschriftung  /  Beschriftung  /  Beschriftung
Skala Maßstab
verso verso
Stempel
Wasserzeichen Krone über Wappenschild mit Lilie und "C & I HONIG"
Papierqualitaet Papier
Papierfarbe
Größe 524 x 370 mm
Zustand
Montierung
Datierung 1787
Bauwerk
Bauwerk-Links
Schriftquellen
Zeichnungen
Stiche
Fotos
CAD
Literatur
Kommentar Nach der Bezeichnung auf der Rückseite des Blattes "Plan des Boskets wie es werden / soll“, handelt es sich bei der Darstellung um einen Entwurf für die Umgestaltung eines Teils des ab 1766 von Landgräfin Maria angelegten sog. englischen Bosketts beim Hanauer Schloß. Den Anlaß für die Planung dürfte die im Mai 1786 erfolgte Übersiedlung der Landgräfin Philippine, Witwe des 1785 verstorbenen Landgrafen Friedrich II. von Hessen-Kassel, nach Hanau gewesen sein (Hessen 1996, S. 250f.). Das Projekt wurde jedoch nicht realisiert; die Landgräfin verließ 1792 Hanau und zog nach Berlin, wo sie 1800 starb.\nDer Plan zeigt im Ausschnitt nur den zur Veränderung vorgesehenen Teil im äußersten Südwesten des bestehenden Gartens. Eine diagonal gezogene Linie, die auch im Lageplan Marb. Dep. 254,16 eingetragen ist, begrenzt das Gelände nach Norden. Offensichtlich sollte der Landgräfin nur dieser Abschnitt vor dem laut Bezeichnung von ihr bewohnten "Friedrichsbau“ zur Veränderung zugestanden werden. Von der älteren Anlage wären nur die Bäume eines Rundplatzes und der langgestreckten Zone seitlich der Straße sowie der in Marb. Dep. 254,16 als "Japanisches Vogel Hauß“ bezeichnete Kleinbau übriggeblieben. Anstelle des Bosketts waren vier im Gelände verteilte unregelmäßig geformte Beete vorgesehen, die offensichtlich als kleine Hügel mit Blumenpflanzungen gestaltet werden sollten. \nDer Zeichner wird im Inhaltsverzeichnis nicht genannt; ob es sich bei der nicht eindeutig zu entschlüsselnden Bezeichnung unten mittig um eine Signatur handelt ("JW Lepp"?) ist unklar.
Autor GF