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Marb. Dep. II, 56

Kassel, Staatliche Museen, Graphische Sammlung - Zope-Id: 14120

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Originalscan
Ort Kassel
Institution Graphische Sammlung
Teilbestand
Signaturen Marb. Dep. II, 56
Gegenstand Beberbeck, Gestüt, Fürstenhaus, Entwurf zum ersten und zweiten Obergeschoß, Grundriß
Künstler Bromeis, Johann Conrad (Architekt)
Ruhl, Johann Carl (Zeichner)
recto recto Zeichnung Zeichnung
Beschriftung Beschriftung  /  Beschriftung  /  Beschriftung  /  Beschriftung  /  Beschriftung  /  Beschriftung  /  Beschriftung  /  Beschriftung  /  Beschriftung
Skala Maßstab
verso verso
Stempel
Wasserzeichen Jüngling mit Velum auf Kugel / "VDL", "VAN DER LEY"
Papierqualitaet Papier auf Leinwand
Papierfarbe
Größe 830 x 603 mm
Zustand
Montierung
Datierung 1829
Bauwerk
Bauwerk-Links
Schriftquellen
Zeichnungen
Stiche
Fotos
CAD
Literatur
Kommentar Zehn Tage nach Fertigstellung der Obergeschoßgrundrisse (Marb. Dep. II, 59) entstand die vorliegende Zeichnung, die dieselben Etagen zum Gegenstand hat. Der wesentliche Unterschied zwischen dem vorhergehenden Entwurf und den wohl als Werkzeichnung zu charakterisierenden Grundrissen betrifft das geringere Breitenmaß des Mittelbaus. So ist der Mittelrisalit auf der Höhe des ersten Obergeschosses nur 38 Fuß breit, während er bei den vorhergehenden Planungen noch 44 1/2 Fuß einnahm. Die anschließenden Fassadenabschnitte haben eine Breite von 46 Fuß abweichend von den 48 1/2 Fuß in den älteren Plänen. Für den runden Gartensaal werden sogar nur noch 32 Fuß und 4 Zoll bemessen. Hier waren bisher 37 Fuß vorgesehen. Durch die rote Lavierung besonders hervorgehoben sind die zusätzlichen Öfen und Feuerungskammern in den Seitenflügeln. \nZu einem späteren Zeitpunkt wurde die Nutzungsbestimmung der verschiedenen Räume in Graphit eingetragen. So sind die Räume 12-20 als Geschäftsräume, die Räume 21-23 als Diener- und Baderäume, der Raum 24 als Küche und die Räume 25 und 26 als Speisezimmer für die Herrschaft und für die Dienerschaft ausgewiesen. \nIn der rechten oberen Ecke des Blattes künden Klebereste von mehreren hier aufgebrachten Blättern mit weiteren Darstellungen. Der an dieser Stelle in Graphit zu findende Vermerk "Schnitte an Hochbauamt" liefert die Erklärung für diese Leerstellen.
Autor MH